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CDUKreisverband Leipzig
Presseerklärung

Weickert: Wir lassen uns nicht einschüchtern

Von CDU Leipzig

Eingang der CDU-Geschäftsstelle in der Mädlerpassage am 15. Oktober 2026
Mädlerpassage, Aufgang D, 15. Oktober 2026. Das Gesicht wurde unkenntlich gemacht.

Michael Weickert verurteilt Angriff auf die CDU in der Mädlerpassage

Leipzig, 15. Oktober 2026. Vor dem Eingang zu Aufgang D der Leipziger Mädlerpassage, in dem die Geschäftsstelle der CDU Leipzig liegt, haben zwei mutmaßlich linksextremistische Personen am heutigen Donnerstag eine größere Menge Pferdemist abgeladen. Eine Person wurde nach bisherigen Informationen von der Polizei in Gewahrsam genommen. Dabei zeigten die Beteiligten ein Plakat, welches das Design von CDU und CSU nachahmt und die Union als Treiber einer „Faschisierung“ verunglimpft.

Dazu erklärt Michael Weickert, CDU-Fraktionsvorsitzender im Leipziger Stadtrat und Oberbürgermeisterkandidat:

„Das war kein Protest. Das war ein gezielter Einschüchterungsversuch gegen die CDU und gegen alle Menschen, die in diesem Haus arbeiten. Wer Mist vor Eingangstüren kippt und die Union auf gefälschten Plakaten als Wegbereiter des Faschismus verleumdet, hat keine Argumente mehr. Er hat nur noch Verachtung für den demokratischen Wettbewerb übrig.

Eines sage ich deshalb ganz klar: Wir lassen uns nicht einschüchtern. Es ist nicht das erste Mal, dass die CDU in Leipzig zum Ziel solcher Aktionen wird. Und wir wissen, dass es nicht das letzte Mal sein wird. Wer glaubt, uns auf diese Weise zum Schweigen zu bringen, irrt sich gewaltig.

Am linken Rand unserer Stadt hat sich ein Milieu festgesetzt, das politische Gegner nicht widerlegen, sondern einschüchtern will. Diese Entwicklung wird in Leipzig seit Jahren verharmlost und kleingeredet. Damit muss Schluss sein.

Ich danke der Polizei für ihr schnelles Eingreifen. Ich erwarte, dass der Vorfall vollständig aufgeklärt wird und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Von allen anderen Fraktionen im Stadtrat erwarte ich eine unmissverständliche Distanzierung. Ohne Relativierung und ohne Verweis auf vermeintlich gute Gründe. Wer zu solchen Aktionen schweigt oder Verständnis signalisiert, leistet der Verrohung in unserer Stadt Vorschub.

Politischer Streit wird mit Argumenten ausgetragen, im Stadtrat und in der Öffentlichkeit, aber nicht vor fremden Haustüren. Leipzig ist die Stadt der Friedlichen Revolution. Wer hier mit Einschüchterung Politik machen will, stellt sich gegen alles, wofür diese Stadt steht.“

Presseerklärung von Michael Weickert, Leipzig, 15. Oktober 2026.