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CDUKreisverband Leipzig

Geschichte der CDU · mit Blick auf Leipzig

Woher wir kommen

80 Jahre Geschichte der CDU – von der Gründung 1945 bis zur Regierungsverantwortung heute. Wir erzählen sie als gesamtdeutsche Geschichte und zeigen, welche besondere Rolle Leipzig und Sachsen darin gespielt haben. Wähle deine Spur.

Geschichte ist kein Museum. Wer weiß, wofür Adenauer, Erhard und Kohl gekämpft haben und was 1989 auf den Straßen Leipzigs geschah, versteht besser, worum es heute geht: um Freiheit, um Wohlstand für alle und um den Zusammenhalt eines Landes.

Wer die CDU Leipzig geführt hat

Seit der Wiedergründung nach 1989 stand an der Spitze der CDU Leipzig eine Reihe von Vorsitzenden. Manch einer, der heute Verantwortung trägt, hat im Vorstand klein angefangen – Andreas Nowak etwa, heute Kreisvorsitzender, saß 2011 noch als Schriftführer im Vorstand. Und Kurt-Ulrich Mayer, Vorsitzender Anfang der 2000er, ist der CDU Leipzig als Ehrenvorsitzender bis heute verbunden.

  1. Porträt von Siegmar Gerber

    1989–1991

    Siegmar Gerber

    Kreisvorsitzender

  2. 1991–1993

    Friedbert Groß

    Kreisvorsitzender

    Angaben zur Amtszeit nicht abschließend öffentlich belegt.

  3. Porträt von Wolfgang Nowak

    1994–2001

    Wolfgang Nowak

    Kreisvorsitzender

  4. 2001–2003

    Kurt-Ulrich Mayer

    Kreisvorsitzender

  5. Porträt von Christine Clauß

    2003–2007

    Christine Clauß

    Kreisvorsitzende

  6. Porträt von Hermann Winkler

    2007–2011

    Hermann Winkler

    Kreisvorsitzender

  7. 2011–2013

    Detlef Schubert

    Kreisvorsitzender

  8. Porträt von Robert Clemen

    2013–2019

    Robert Clemen

    Kreisvorsitzender

  9. Porträt von Thomas Feist

    2019–2021

    Thomas Feist

    Kreisvorsitzender

  10. Porträt von Andreas NowakAmtierend

    seit 2021

    Andreas Nowak

    Kreisvorsitzender

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Aufbruch 1945, Gleichschaltung in der DDR, Friedliche Revolution und freie Wiedergründung 1990.

  1. Gründung & Teilung
    1945

    Die Christdemokraten in Leipzig und Sachsen

    Auch in Sachsen formiert sich 1945 die christlich-demokratische Bewegung. In Leipzig entsteht im Juli 1945 zunächst eine demokratische Sammlungspartei; am 21. August 1945 wird die Partei in Sachsen als CDU registriert. Christdemokraten wie Karl Buchheim gehören in Leipzig zu den Gründern. Bei den letzten halbwegs freien Wahlen 1946 zieht die CDU noch in den Stadtrat und den sächsischen Landtag ein.

  2. Gründung & Teilung
    ab 1948
    Gleichgeschaltet: die Ost-CDU wird Blockpartei

    Gleichgeschaltet: die Ost-CDU wird Blockpartei

    Unter dem Druck von SED und sowjetischer Besatzungsmacht wird die Ost-CDU ab 1948 gleichgeschaltet. Die demokratischen Gründer werden entmachtet oder fliehen in den Westen; die Partei wird zur SED-hörigen Blockpartei im Dienst der Diktatur. Zwischen 1948 und 1989 gibt es in der DDR keine freie christlich-demokratische Politik und keine freien Wahlen mehr – auch nicht in Leipzig. Das gehört zur Wahrheit dieser Jahre.

  3. Gründung & Teilung
    1952

    Die DDR löst den Freistaat Sachsen auf

    Mit der Verwaltungsreform von 1952 schafft die DDR die Länder ab. Der Freistaat Sachsen verschwindet von der Landkarte, Leipzig wird Sitz eines SED-geführten Bezirks. Eigenständige sächsische Landespolitik gibt es damit für fast vier Jahrzehnte nicht mehr.

  4. Gründung & Teilung
    1953
    Aufstand gegen die Diktatur

    Aufstand gegen die Diktatur

    Am 17. Juni 1953 erhebt sich in der gesamten DDR das Volk gegen das SED-Regime – auch in Leipzig und in sächsischen Städten legen Arbeiter die Arbeit nieder und gehen auf die Straße. Sowjetische Panzer schlagen den Aufstand nieder. Der Tag bleibt ein frühes Zeugnis dafür, dass der Wunsch nach Freiheit in Sachsen nie erloschen ist.

  5. Gründung & Teilung
    ab 1982
    Es beginnt in der Nikolaikirche

    Es beginnt in der Nikolaikirche

    Seit September 1982 lädt die Leipziger Nikolaikirche zum Friedensgebet. Über Jahre halten wenige Standhafte daran fest – bis daraus im Herbst 1989 die Montagsdemonstrationen werden. Aus dem stillen Gebet erwächst die größte Freiheitsbewegung der deutschen Nachkriegsgeschichte.

  6. Einheit & Aufbau
    1989
    Leipzig – Stadt der Friedlichen Revolution

    Leipzig – Stadt der Friedlichen Revolution

    Im Herbst 1989 gehen in Leipzig Hunderttausende auf die Straße. Aus den Friedensgebeten in der Nikolaikirche werden die Montagsdemonstrationen; am 9. Oktober sind es rund 70.000 Menschen. Ihr Mut – „Wir sind das Volk“ – bringt die SED-Diktatur ins Wanken, kurz darauf fällt am 9. November die Mauer. Diese Revolution war das Werk mutiger Bürgerinnen und Bürger, nicht einer Partei. Leipzig wird zur Heldenstadt und zum Motor der deutschen Einheit.

  7. Einheit & Aufbau
    1990
    Freie Wahlen, freie CDU – Sachsen kehrt zurück

    Freie Wahlen, freie CDU – Sachsen kehrt zurück

    1990 wird zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder frei gewählt. Am 1./2. Oktober 1990 vereinigt sich die Ost-CDU mit der gesamtdeutschen CDU – aus der früheren Blockpartei wird wieder eine freie Volkspartei. Der Freistaat Sachsen wird wiedergegründet, und in Leipzig konstituiert sich erstmals seit Jahrzehnten wieder ein frei gewählter Stadtrat.

  8. Kurt Biedenkopf, Erster Ministerpräsident des Freistaates Sachsen 1990–2002
    Einheit & Aufbau
    1990

    Kurt Biedenkopf

    Erster Ministerpräsident des Freistaates Sachsen 1990–2002

    Bei der ersten freien Landtagswahl am 14. Oktober 1990 gewinnt die sächsische CDU 53,8 Prozent. In der Folge wird Kurt Biedenkopf erster frei gewählter Ministerpräsident des neuen Freistaates und bleibt es bis 2002. In zwölf Jahren prägt „König Kurt“ den Wiederaufbau Sachsens – neue Industrie, eine starke Wissenschaft und eines der besten Schulsysteme Deutschlands.

  9. Einheit & Aufbau
    1990er

    Aufbau Ost – auch Leipzig erfindet sich neu

    Der Aufbau der neuen Länder wird zur gemeinsamen Kraftanstrengung. Über den Solidarpakt I fließen ab 1995 rund 94,5 Milliarden Euro in die ostdeutschen Länder und Kommunen – für Straßen, Schulen, Stadtbild und Wirtschaft. Aus grauen Fassaden werden lebendige Quartiere, aus der Industriebrache eine wachsende Metropole: auch in Leipzig.

  10. Einheit & Aufbau
    ab 2002
    Neue Industrie für Leipzig

    Neue Industrie für Leipzig

    Der Aufbau trägt Früchte: Am 20. August 2002 wird das Porsche-Werk in Leipzig eröffnet, 2005 nimmt das BMW-Werk die Serienproduktion auf. Unter der CDU-geführten Staatsregierung wird Leipzig vom Sanierungsfall zum Wirtschaftsstandort mit tausenden neuen Arbeitsplätzen.

  11. Einheit & Aufbau
    seit 1990

    Seit 1990 stärkste Kraft in Sachsen

    Bei jeder einzigen Landtagswahl seit der Wiedergründung 1990 ist die CDU stärkste Kraft in Sachsen geblieben – ohne Unterbrechung. Diese Verlässlichkeit trägt eine durchgehende Regierungsverantwortung: Von Kurt Biedenkopf über Georg Milbradt und Stanislaw Tillich bis zu Michael Kretschmer stellt die CDU seit 1990 ununterbrochen den Ministerpräsidenten des Freistaates.

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Bildnachweise

Diese Geschichte verpflichtet – auch in Leipzig

Aus der Heldenstadt von 1989 ist eine wachsende, lebendige Metropole geworden. Die CDU Leipzig steht in der Tradition derer, die Freiheit und Wohlstand erst möglich gemacht haben – und arbeitet daran, dass beides für die nächste Generation erhalten bleibt.

Illustrierte Leipziger Stadtsilhouette mit Völkerschlachtdenkmal, Neuem Rathaus, City-Hochhaus, Oper und Kirchtürmen