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Vor Ort

Zerstörung von Stolpersteinen in Leipzig-Wahren: CDU-AbgeordneterRick Ulbricht zeigt sich betroffen

Von CDU Leipzig

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Am Morgen des 9. November entdeckte eine Leipzigerin im Stadtteil Wahren zwei zerstörte Stolpersteine. Die Gedenksteine erinnern an Max und Mary Lesser, die während der nationalsozialistischen Diktatur ermordet wurden. Beide Steine wurden gezielt mit professionellem Werkzeug zerkratzt, sodass ihre Inschriften nicht mehr lesbar sind.

Rick Ulbricht, Mitglied des Sächsischen Landtags und Wahlkreisabgeordneter für den Leipziger Nordwesten, machte sich vor Ort selbst ein Bild der Beschädigungen.

„Diese Tat macht betroffen und fassungslos zugleich. Die Stolpersteine sind ein fester Bestandteil unseres Stadtbilds und ein wichtiger Teil der Erinnerungskultur an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Die mutwillige Zerstörung dieser Gedenksteine zeugt von Geschichtsvergessenheit oder gar bewusster Leugnung“, so Ulbricht.

Erst in diesem Jahr nahm Rick Ulbricht im Rahmen der Jüdischen Woche an der Verlegung eines neuen Stolpersteins in Lindenthal teil. „Es ist erschreckend zu sehen, mit welcher Aggression manche Menschen auf die Stolpersteine reagieren. Das zeigt, wie wichtig das Erinnern ist. Ein Angriff auf diese Steine ist ein Angriff auf unsere Grundwerte und unser gesellschaftliches Miteinander. Diese Tat betrifft uns alle. Es ist ein notwendiges und wichtiges Zeichen, die beschädigten Steine zu erneuern. Ich begrüße ausdrücklich, dass Max und Mary Lesser wieder in Würde gedacht werden kann“, betont Ulbricht.

Die CDU Leipzig verurteilt die Tat aufs Schärfste und steht solidarisch an der Seite aller, die sich für Erinnerung, Respekt und Menschlichkeit einsetzen.

Erinnerung bedeutet Verantwortung – gestern, heute und morgen.